miel du ciel

Der Imker

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Wie gerufen, so berufen

Ernst – Aschi – Iten ist Imker mit Leib und Seele. Ein Bienenzüchter, bei dem sich Hingabe und Engagement mit Wissen und Experimentierlust paaren. Dabei findet der Physiotherapeut und Inhaber des Churer Therapiezentrums Strapazi anfangs eher zufällig zu seiner Berufung, als er von einem Tag auf den anderen die Bienenstöcke eines kranken Freundes übernimmt...

Seit über 30 Jahren geht der gebürtige Innerschweizer seiner Leidenschaft mittlerweile nach, pflegt im bündnerischen Schanfigg sein aufwändiges Hobby, probiert optimierungsentschlossen neue Mittel und Wege aus und freut sich wie ein Bienenkönig, dass die Imkerei in den letzten Jahren rapide an Wert und Bedeutung zurückgewinnt. Heute ist Iten Herr über 30 Völker mit 1.5 Millionen Bienen und – zusammen mit seiner Frau Theres und Tochter Nora – stolzer Produzent des Bio-zertifizierten Berg- und Alpenhonigs «MIEL DU CIEL».

Auf Mönches Spuren

Itens Vorbild und geistiger Lehrmeister ist Bruder Adam, der berühmte Benediktiner Mönch und Bienenwissenschaftler aus dem englischen Kloster Buckfast. Dessen Erfolgszüchtung, die Buckfast-Bienen, sind auch Itens Schwarm. Für ihn und seine Kundinnen und Kunden produzieren die leistungs- und widerstandsfähigen Nektar- und Pollensammlerinnen jährlich einige hundert Kilogramm feinsten «MIEL DU CIEL»

Die Bienen

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Bienen haben Persönlichkeit

Der Fachmann weiss, der Laie ahnt es: Bienen sind nicht gleich Bienen. In «Tod eines Bienenzüchters» schreibt der schwedische Romancier Lars Gustafsson: «Es gibt faule und fleissige, aggressive und sanfte Bienenvölker. Es gibt sogar leichtsinnige und unsolide, und weiss der Teufel, ob es nicht Völker gibt, die Sinn für Humor haben und andere, denen er fehlt...»

Itens Buckfast-Bienen zeichnen sich durch Vitalität, Sanftmütigkeit und Krankheitsresistenz aus. Dem Imker gelegen kommt auch ihr wenig ausgeprägtes Schwarmfieber.

Königinnenzucht als Krönung

Genetische Eigenschaften sind das eine, die Kunst des Züchtens eine andere wichtige Komponente der Imkerei. Königinnenzucht ist die Paradedisziplin. Sie vereint alle Kompetenzen, die ein Imker beherrschen muss, um leistungsstarke Bienenvölker zu erhalten und Erfolg als Honigproduzent zu haben. Dafür begibt sich Asch Iten jeden Juni mit seinen Königinnen zur Begattung an eine Belegstelle ins «Wäggital», wo sich ausschliesslich Buckfast-Drohnen tummeln.

Bei aller Forschung und allem Know-how bleibt Honig ein Naturprodukt. Wetter und Nektarangebot entscheiden letztlich über Gelingen oder Misslingen eines Honigjahres. Vor schönen und unliebsamen Überraschungen ist auch ein Meisterimker nie gefeit.

Herkunft und Honig

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Der Berg ruft

Ursprünglich im Churer Rheintal domiziliert, verlegt Iten seine mobilen «Bienenbeuten» – so nennt man die modularen, freistehenden Bienenkasten – schon nach wenigen Jahren in höhere, klimatisch angenehmere und wettermässig konstantere Lagen. So kann er die Föhn-bedingten, der Bienengesundheit abträglichen Wärmeperioden im Winter und die monotonen Raps-Monokulturen des Unterlands hinter sich lassen.

Himmlische Weidegründe

Trachtgebiet der Bienen ist ein zu Arosa gehörendes Landstück auf 1100 Meter über Meer. Mit einem hohen Anteil an biologischer Landwirtschaft und einer überwältigenden Gebirgsblütenpracht ist «CASTIEL» ein einträgliches Sammlerparadies für die Produzenten des «MIEL DU CIEL» Diese sammeln hier von Mitte Mai bis Mitte Juni Nektar und Pollen und stellen damit den leicht dunklen, pflanzlich sehr diversifizierten «mille fiori» her.

Leuchtend rote Alpenrosen

Die zweite Sorte des «MIEL DU CIEL» der «SAPÜNER», hat seinen Ursprung auf 1770 Meter ü. M in einem landschaftlich einzigartigen Seitental. Auf dessen Bergweiden blühen Alpenrosen und Unmengen wilder, farbintensiver Wiesenblumen. Mitte Juni bis Mitte Juli geht es bei Itens in dieses Schlaraffenland auf Bienenwanderung; das Resultat der ‚Versömmerung’ kann sich wahrlich schmecken lassen. Wenn das Wetter mitspielt, ist Sapün tatsächlich das Tal, wo sagenhafter Honig fliesst...

Die Bio Knospe

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Hochwertig und nachhaltig

Honig ist ein kostbares Gut und dann am wertvollsten, wenn er nach biologischen Grundsätzen hergestellt wird. Itens Berg- und Alpenhonig «MIEL DU CIEL» erfüllt die strengen Richtlinien des Knospe Gütesiegels. Dabei geht es ebenso um die Materialien, mit denen Bienen in Berührung kommen, als auch um die naturnahe Haltung der Völker und die nachhaltige Produktion.   

Logisch, alles Bio

Für Itens Bienenbeuten wird nur hochwertiger, eigener Wachs, Holz und Metall verwendet. Plastik oder Styropor sind tabu. Die Bienen werden reichlich mit ihrem eigenen Honig versorgt, im Winter erhalten sie nur Futter biologischer Herkunft. Schädlinge wie die Varroamilbe bekämpft Aschi Iten mit organischen Mitteln. Ebenso wird der Honig unverändert aus den Waben geschleudert und beim Abfüllen weder erwärmt noch behandelt.

Das Kernkriterium für eine Bio-Imkerei erfüllt «MIEL DU CIEL» mit links: Die Bienenweiden im Umkreis von 3 Kilometern bestehen zu mindestens 50 Prozent aus Biolandwirtschaftsflächen oder Wald.

Verkaufsstellen

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Rar und begehrt

«MIEL DU CIEL» ist eine Delikatesse, die man mit etwas Glück in ausgewählten Läden oder beim Imker persönlich kaufen kann. Bestellungen sind per Mail möglich. Lieferungen ab 10 kg erfolgen  in der Region Chur franko Domizil, kleinere Mengen können auf Vorankündigung bei Familie Iten an der Ruchenbergstrasse 24 in Chur abgeholt werden. Es hat, solange es hat.

Hier finden Sie «MIEL DU CIEL» in den Sorten «CASTIEL» und «SAPÜNER»

  • Tor 14, Foodcoop Einkaufsgemeinschaft Zürich
  • Naturladen Arosa
  • Hofladen Castiel
  • Drogerie Stebler Chur
  • Physiotherapie Strapazi Chur

Wissenswertes

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Bienen paaren sich im Flug. Eine Königin hat mit bis zu 30 Drohnen Verkehr.

Eine Bienenkönigin legt während der Saison jeden Tag gegen 1500 unbefruchtete Eier. Daraus schlüpfen Larven, die von den Arbeiterinnen im Stock gehegt und genährt werden und innerhalb von 3 Wochen zu Bienen heranwachsen.

Die erste neugeschlüpfte Königin eines Bienenvolkes eliminiert ihre Konkurrentinnen, indem sie deren Zellen aufbeisst und sie absticht.

Arbeiterbienen tanzen ihren Schwestern auf den Bienenwaben exakt vor, wo sich die ertragsreichsten Blütenbestände befinden.

Eine Arbeitsbiene produziert in ihrem 5-wöchigen Leben knapp 2 Teelöffel Honig. Für 1 Kg Honig legt ein ganzes Bienenvolk 88'000 Flugkilometer zurück.

Die Arbeit der Bienen hat in der Schweiz einen wirtschaftlichen Wert von 300 Millionen Franken.

Kontakt

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Ernst Iten
Ruchenbergstrasse 24
7000 Chur

Fon: 081 353 37 85
Mobile  079 436 38 38
E-Mail: beekeeper@bluewin.ch

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